dublab Dialog – Dismantling Racism

July 28, 2020

Am kommenden Donnerstag startet unser dublab Dialog Gesprächsformat in die zweite Runde, wir freuen uns. In der ersten Ausgabe unserer öffentlichen, ab jetzt monatlich auf dem Ebertplatz stattfindenden Gesprächsreihe zeichnen wir postkoloniale Geschichtsschreibung nach und verfolgen dabei die geschichtlichen und kulturellen Ursachen von Rassismus. In dem wir einen Blick auf den öffentlichen Raum, Kulturarbeit und -Einrichtungen werfen, suchen wir nach Antworten in seiner Überwindung.

Struktureller Rassismus ist allgegenwärtig und nicht immer augenscheinlich. Teils verdeckt, teils offenkundig begegnet er uns in unserem Alltag: im Beruf, auf den Ämtern, in Schulen oder Polizeikontrollen.

Trotz Grundgesetz und universell anerkannter Menschrechte ist Rassismus eine gesellschaftliche Realität, die ausgrenzt und spaltet. Denn Rassismus wird kulturell tradiert, in Form von Stereotypen und Narrativen in unserem Sprachgebrauch und Verhalten; in der Produktion von Kulturgütern, ihren Institutionen und auch in Erinnerungsorten im öffentlichen Raum.

Struktureller Rassismus hat seinen Ursprung in unserer kolonialen Vergangenheit. Eine Vergangenheit, die die heutige Gesellschaft, Wirtschaft und Politik noch immer bestimmt. Im Umgang mit dieser Vergangenheit wird Erinnerungspolitik betrieben, rassistische Gesellschaftsformen werden verfestigt bzw. aufgelöst.


Dublab Dialog
Dismantling Racism
Postkoloniale Theorie und kulturelle Praxis

Gäste:
Bebero Lehmann (Decolonize Cologne / DOMiD)
Sandra Karangwa (Antidiskriminierungsbüro Köln)
Kurt Tallert aka Retrogott

Moderation:
Joscha Creutzfeldt

30.Juli.2020
20-21h · Ebertplatz Köln
Live audio via https://dublab.de

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